Galerieausstellung 1. Quartal 2014

Vernissage am 18. Januar 2014

Die Galerie Wilhelminenhaus hat das neue Jahr mit einer ganz besonderen Ausstellung eröffnet. Die norddeutsche Künstlerin Ute Meyer gab den zahlreichen Besuchern auf der Vernissage am 18. Januar einen persönlichen Einblick in ihre Kunst und die Entstehung ihrer Werke. Ihre Arbeiten sind noch bis zu dem 11. April in der Galerie Wilhelminenhaus unter dem Titel „Vom Garten an den Strand“ zu sehen. Ihre Bilder stellen nicht nur jahreszeitlich geprägte Garten- und Küstenlandschaften dar, sondern zeigen auch allgemeine Momentaufnahmen ihrer Freilichtmalerei. Dazu sind aus Treibholz und Treibgut gefertigte Plastiken ausgestellt, die sich ideal in die bebilderte Galerie einfinden.

Ute Meyer

Die bildnerische Künstlerin Ute Meyer verbrachte lange Zeit ihrer Kindheit und Jugend in Husum. Sie ist im Norden beheimatet und hat seit 1999 ihr Atelier in Flensburg. Wie sie selbst sagt, entstehen die meisten Bilder aber im Freien.So dient nicht nur der beheimatete Garten ihrer Inspiration, sondern auch die jährlichen Urlaube auf den Shetland Inseln und der dänischen Insel Ærø.Bei dem Betrachten ihrer Werke kann man diese Anbindung an die Natur deutlich sehen. Ihre zahlreichen Ölgemälde sind impressionistisch geprägt und beeindrucken durch starke Farbengewalt und energischem Farbauftrag. Ihre Kunst ist weniger zum Analysieren, als zum Eintauchen in die dargestellte Szenerie gedacht. Die Bilder nehmen den Betrachter mit auf eine Reise, auf der man die raue See Dänemarks, die Idylle der Natur, sowie die peitschenden Winde Shetlands regelrecht spüren kann. Das oft in Vergessenheit geratene Genre der Freilichtmalerei, das im Impressionismus das wichtigste Ausdrucksmittel war, wirdin dieser Ausstellung neuem Ausdruck verliehen. Ute Meyers Kunst ist nicht rein dekorativ, aber dennoch als konfliktfreie Kunst zu verstehen. Ihre Bilder funktionieren emotional, indem sie dem Betrachter etwas geben, ohne dabei etwas zurück zu verlangen.

Ute Meyers künstlerischer Schwerpunkt liegt seit 1991 in der Ölmalerei, gleichzeitig ist sie in der Aquarellmalerei und Druckgrafik erfolgreich tätig. Seit 2009 ist sie mit einigen Aquarellen persistent in der Stadtgalerie Kiel vertreten. Sie hat bis dato nicht nur viele Gruppenausstellungen mit ihren Arbeiten komplettiert, wie zum Beispiel in der Fabrik der Künste Hamburg, sondern auch viele Einzelausstellungen, wie zum Beispiel im Schiffahrtsmuseum Flensburg, arrangiert. Des Weiteren hat sie durch ihre zahlreichen Aufenthalte auf Ærø und ihre künstlerisch starke Anbindung an den Norden bereits Ausstellungen in Dänemark bestückt.

Musikalische Begleitung

Auch diese Vernissage wurde musikalisch begleitet und so verzauberte erneut das Santa-Quartett die Besucher der Ausstellungseröffnung. Dazu zählt nicht nur die im OP-Zentrum Wilhelminenhaus leitende Anästhesistin Dr. Marianne Ulmer-Biallas (2. Violine), sondern auch der Leiter des Quartetts Johann Santa (1.Violine), Dr. Enno Wilms (Viola) und Prof. Harm Wilms (Cello). Das Santa-Quartett umspielte die Eröffnungsrede von Dr. Yorck Walpuski mit Boccerinis Opus 27, auf welches Haydns Opus 9 folgte. Die musikalische Untermalung der Ausstellung hat eine malerische Atmosphäre geschaffen, in der die Bilder ideal zur Wirkung gekommen sind. Die Besucher der Ausstellung würdigten diese musikalische Begleitung ihres Rundganges durch die Galerie mit reichlich Applaus.


 

Vom Garten ...



.. zum Strand



Skulpturen