Geschichte

Galerien kommen und gehen. Nicht so die Galerie Wilhelminenhaus, die nun schon seit 2001 besteht und wie ein Uhrwerk nach wie vor 4 Ausstellungen pro Jahr präsentiert. Derzeit blickt die Galerie auf rund 50 Ausstellungen zurück. Über 100 Künstler haben ihre Werke bis jetzt in den Räumen des Wilhelminenhauses gezeigt. Und nach wie vor ist das Interesse und die Nachfrage von Künstlerseite groß.

Die Idee, in den alten Mauern des Wilhelminenhauses überhaupt eine Galerie zu gründen, hatte der Kieler Künstler Hans Fander. Als Fander die Innenarchitektur des im Jahr 2000 und 2001 völlig neu gestalteten Wilhelminenhauses sah, war es ihm sofort klar: die weitläufige Eingangssituation im Erdgeschoß und der großzügige Umlauf mit Ballustrade im 1. OG waren und sind ideal für eine Nutzung als Galerie. Die atelierartigen Lichtverhältnisse im Inneren dieses Hauses rufen geradezu nach Bildern…

Von Anfang an waren natürlicherweise Künstler aus Schleswig Holstein in der Galerie vertreten, so z.B. Maria Funcke, Isabell Karich, Joachim Schiemann, Sabine Bovensiepen, Marianne Harms-Metzger, Jens Goethel, Brigitte Koriath, Anne Mader, Adrian Mellon, Kai Piepgras, Lavanya Boesten, Mathias Wolf, Jörn Pankow, die Künstlergruppe Rendsburg, die  Künstlergruppe "weibsart" und viele andere mehr.

Professionalisiert wurde die Führung der Galerie in den Jahren 2005 - 2007 von der Kunsthistorikerin Frau Dr. Dörte Beier, die es verstand,  hochkarätige Künstler wie Ben Siebenrock, Fritz  A. Kunkelmoor, Donald von Frankenberg, Johannes Duwe, Cora Korte und viele andere mehr in der Galerie Wilhelminenhaus ausstellen zu lassen.

Seit 2010 hat die Galerie die Grenzen  des  norddeutschen  Raums  weit  überschritten,  z.B. mit der Ausstellung der Künstler Wolfgang Traub, Cecilia Kuhnle und Jochen Böhnert aus Staufen in Baden.

Internationales Format zeigte die Galerie mit Ausstellungen des Chinesen Guo Haining, mit den mallorqui- nischen Künstlern  Sergio Alvarez Frugoni  und  Angel Moreno Yangüela  sowie Frank  Diederich und Claus Busch.

Und dann war im 3. Quartal 2012 auch Österreich vertreten – mit Kristian Fenzl, seit 1983 Professor an der Kunstuniversität in Linz/Österreich, und dem ebenfalls aus Linz stammenden Bildhauer Lazlo Botha mit seinen edlen Bronzeplastiken.

Nachdem Marjatta Schneider, Stefanie Kahl  und  Susann Kasten-Jerke von „weibsart“ im  November und Dezember das dunkle Ende des Jahres 2012 aufgehellt hatten, wehte im Frühjahr 2013 mit den aus Hamburg stammenden Künstlern Gunda Jastorff,  Bärbel Navab Pour und Jürgen Gehtke hanseatisches Flair durch die Räume der Galerie.

Zwei extrem aufeinander abgestimmte Künstlerinnen  –  Heinke Levsen mit ihrer Malerei und Angela Pantaenius mit ihren Plastiken – bestimmten danach den auch metereologisch schönsten Sommer seit langem. Das dritte Quartal 2013 brachte dann eine Ausstellung von Weltniveau: mit dem aus Moldawien stammenden und in den USA hochgehandelten Isaac Feldman, der vielfach um den Globus gereisten Ulrike Horstmann-Göritz  und Hans Sievers mit seinen Mooreicheskulpturen.